Einblick ins 

Programm August 2026


Mi. 12.08.2026
St-Imier – Combe-Grède – Chasseral – Nods

anspruchsvolle Wanderung, T3
Diese Wanderung ist Teil der Via Berna (Etappe 3). Hier offizielle Beschrieb.
Die Wanderung beginnt in St-Imier. An den imposanten Gebäuden der hiesigen Uhrenmarke vorbei, steigt der Weg zu den Combe-Grède-Felskesseln an, die schier unpassierbar zu sein scheinen. Über Stufen aus Kalkstein und im Felsen verankerte Leitern wird die steile Schlucht überwunden. Der Bergweg ist gut gesichert, erfordert jedoch Trittsicherheit, eine gute körperliche Verfassung sowie eine solide Wanderausrüstung. Oberhalb der Schlucht weitet sich der Blick hinüber zur Montagne du Droit, tief unten liegen die Häuser von Villeret und der Kamm des Chasserals kommt auch bald in Sicht. Eine letzte Anstrengung und schon wartet die Belohnung: Vom Chasseral wandert der Blick auf die Hochfläche des Tessenberg, über das Mittelland, die Seen und hinüber zur majestätischen Alpenkette. Der Abstieg nach Nods auf einem angenehmen Wanderweg ist die Krönung dieses vielseitigen Wandertages.
Im 18. Jahrhundert setzte auch in den Tälern des Berner Juras die Industrialisierung ein. Insbesondere die Uhrenindustrie gewann rasch an Bedeutung. Eine Weltmarke hat noch heute ihren Firmensitz in St-Imier. Der Name „Longines“ geht auf ein ehemaliges Sumpfgebiet im Ort zurück. Dort wurde 1866 eine Manufaktur zur Herstellung von Taschenuhren gegründet. Wenige Jahre später wurde der Markenname zum Schutz gegen Fälschungen offiziell registriert. „Longines“ gilt deshalb als älteste eingetragene Uhrenmarke der Welt. Heute ist die Unternehmung Teil der Swatch-Group.
Zwei riesige, senkrechte Felsmauern türmen sich zu beiden Seiten des Eingangs zur Combe Grède. Die Kluft wirkt anfänglich so düster, dass man sich vor den Einstieg zu einer grossen Höhle versetzt fühlt. Kein Wunder, dass dieser geheimnisvolle Ort zur Wiege alter Sagen geworden ist. So glaubten die Leute, hier die Werkstatt von St. Nikolaus und seiner Helferinnen zu finden. Auch vermutete man im Schutze der hohen Felsen Hexen, die den erntevernichtenden Hagel bereitstellten. Seit 1932 steht die Combe-Grède samt ihrer Umgebung unter Naturschutz. Es wurden auch Gämsen ausgesetzt, die sich zu einer grossen Kolonie entwickelt haben.
Der Chasseral ist mit 1606 Metern die höchste Erhebung im Berner Jura und bietet eine überwältigende Aussicht. Das beim Hotel aufgestellte Panorama benennt 160 Gipfel zwischen Säntis und La Dôle. Noch umfassender ist der Rundblick beim Gipfelsignal, wo auch eine Richtstrahlantenne steht.
Wanderzeit: ca. 4½ Std. (Aufstieg 850 Höhenmeter, Abstieg 650 Höhenmeter)

Do. 13.08.2026
Niederhorn – Gemmenalphorn – Niederhorn: Wanderung mit Aussichten

Wir fahren von Bern via Thun und Beatenbucht mit der Standseilbahn und der Gondelbahn hoch aufs Niederhorn. Oben angekommen machen wir eine kurze Kaffee- und WC-Pause. Dann geht es los! Wir wandern Richtung Oberburgfeld und Gemmenalp und steigen dann steil hoch auf das Gemmenalphorn. Falls wir Glück haben, werden wir unterhalb des Gipfels Steinböcke sehen. Nach dem Pic-Nic geht die Wanderung weiter auf den Burgfeldstand und schliesslich aufs Niederhorn zurück. Vielleicht werden uns Steingeissen und junge Steinböcke, Gämsen und Murmeli begegnen. Je nach Wetter und Zeit werden wir auf dem Niederhorn oder in der Beatenbucht einkehren. Art der Wanderung: Bergwanderung (rot-weiss), die an einigen Stellen Trittsicherheit voraussetzt.
Wanderzeit: ca. 4.30h (rund 600Hm hoch und ab)

So. 16.08.2026
Rundwanderung Schynige Platte 

Nach der Ankunft auf der Schynigen Platte (1967 m) gibt’s einen Kaffee. Es erwartet uns eine wunderbare Rundsicht auf den Thunersee und in die Berner Oberländer Alpen. Anschliessend unternehmen wir eine Rundwanderung Richtung Loucherhorn (2030 m) und retour auf dem Wanderweg unterhalb des Oberberghorn – Tuba – Schynige Platte. Nach der Wanderung geniessen wir bei einem kühlen Drink, Kaffee oder einem Dessert die Aussicht auf der Terrasse des Restaurants auf der Schynigen Platte.
Wanderzeit: ca. 3 Std. (ca. 350 m Aufstieg / ca. 300 m Abstieg)

Mi. 19.08.2026
Beichlen (1‘770m), anspruchsvolle Wanderung, T3

Hier nochmals die Tour auf die Beichlen, die am 15.7. einer Gewitterfront zum Opfer fiel. Fährt man mit dem Zug oder Auto von Bern Richtung Luzern, sieht man auf der Höhe von Escholzmatt (Fahrtrichtung rechts) den Gipfel und bei guter Sicht auch das Gipfelkreuz auf dem Vorgipfel. Zu Fuss dauert der Aufstieg ca. 3 Stunden. Von kurzen Teerpassagen sowie auf wenige weglose Meter hat es alles, was eine anspruchsvolle Wanderung beinhalten kann. Vom Gipfel (mit Bänkli) wandern wir gegen Südwesten, bis der Weg steil durch die Nordflanke führt.
Wanderzeit: ca. 5¼ Std. (Aufstieg 930 Höhenmeter, Abstieg 930 Höhenmeter)

Mi. 26.08.2026
eBike - oder Bio Geniesser Velotour 

Thun – Belp Flughafen (via Gürbetal) – Thun (retour via Aaretal) 

Wir starten am Bahnhof Thun und fahren auf Radwegen via Thuner Allmend, Uetendorf, Seftigen durchs Gürbetal/Kabisland nach Belp Flughafen und retour via Aaretal nach Thun. Es sind dies ca. 55 km. Individuelle Rückkehr oder Varianten sind möglich.

Fahrzeit: 2 ½ - 3 Std.


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